Bewusstsein fördern

In der Natur ganz bewusstSein

STEINBOCK-WANDERUNG

Zeitig starten wir los – Treffpunkt 05:45 Uhr in der Früh beim Lünerseepark – hinauf zu den Gipfeln im Lechquellengebirge, wo die Steinböcke zuhause sind! (Fahrgemeinschaften werden gebildet)

Beim Wanderparkplatz Formarinsee starten wir zu Fuß los (der Wanderbus fährt um diese Zeit noch nicht)– vorbei am See und der Freiburger Hütte (1.931 m ü.M.).

Da wir als fast einzige Wanderer unterwegs sind, werden wir einige Wildtiere zu Gesicht bekommen – über die es spannende und skurille Geschichten zu erzählen gibt.

Auch atemberaubende Aussichten werden geboten: Formarinsee (1793 m ü. M.), Rote Wand, Fensterlewand (höchster Punkt mit 2329 m ü.M.), saftige Weiden, Geröllfelder und schroffe Spitzen.

Auch umliegende Täler samt die diese einrahmenden Gebirge lassen sich bewundern. Gerne erkläre ich anhand der vielfältigen Bergwelt die Anwendung von Karte und Kompass – wer hat, bitte also unbedingt eine Bussole bzw. Karte vom Gebiet mitnehmen.

Es ist eine durchaus anspruchsvolle Bergwanderung, erst über markierte Wege und Schotterwege, und später auch über Schutt/Steine und Fels und durch wegloses alpines Gelände.

Beim „Steinbockplatz“ angekommen, sucht sich jeder einen gemütliche Stelle für eine Rast, bei der wir eine kleine mitgebrachte Stärkung genießen und wir richten schon mal die Ferngläser her. Denn der „Höhepunkt“ der Wanderung – die Steinböcke – werden bald über die morgendliche Bergkuppe in unser Sichtfeld wandern.

Beim Abstieg, so um die Mittagszeit – kehren wir noch bei der Freiburger Hütte ein. Hier verwöhnt uns das freundliche Hütten-Personal mit feinen Berg-Spezialitäten für den kleinen und großen Hunger und selbstgemachten Kuchen – da kann man schwer widerstehen …

Reine Gehzeit der Wanderung ist ca. 4 Stunden, Wegstrecke ca. 7 km, und es werden im Aufstieg und im Abstieg jeweils ca. 500 Höhenmeter überwunden. Es wird also einiges an Kondition verlangt, aber wir werden auch reich beschenkt mit tollen Eindrücken!

Ich freue mich schon auf diese erlebnis- und aussichtsreiche sowie kulinarische Wanderung mit euch!

Ursula

(Gantner Ursula, geprüfte Wanderführerin, Natur- und Wildnispädagogin, Jägerin)

P.S.:

Ich bitte darum, früh genug bergtaugliche Ausrüstung zu organisieren, auch ein gutes Fernglas werdet ihr echt zu schätzen wissen!

Wir sind im Hochgebirge auf einer Strecke nur für Geübte Bergwanderer unterwegs – entsprechendes Schuhzeug sowie der Witterung angepasste Kleidung wird vorausgesetzt. Bei ungenügender Ausrüstung werden aus Sicherheits- und Haftungsgründen sowie auf Rücksicht auf die Gruppe die ungenügend ausgerüsteten Personen nicht mitgenommen, bzw. werden diese bei der Hütte auf die anderen warten, ebenso die nicht trittsicheren Wanderer.

Bitte auch um Berücksichtigung: Da es sich um eine anspruchsvolle Berg- Wanderung handelt, hoffe ich auf Verständnis, wenn die Wanderung bei Schlechtwetter um eine Woche verschoben wird.

Ausrüstungsliste:

Knöchelhohe BERGschuhe mit Profilsohle
Der Witterung angepasste Kleidung
(ACHTUNG – bitte bedenken: pro 100 Höhenmeter sinkt Temperatur mitunter um 0,75 Grad; auf 2.300 hm kann es somit rund 13 Grad weniger haben als auf 600 hm – unserem Startplatz)

Rucksack mit:

Trinkflasche(n) mit ca. 1,5 l Getränke – Wasser oder Tee.
Kleine Jause/Snack/Obst
Sitzkissen/Sitzunterlage
Sonnencreme, evt. Sonnenbrille und Kopfbedeckung
Geld zum einkehren (mit dem AV-Ausweis gibt es ermäßigte Menüs), für Maut und Benzingeld bei Mitfahrgelegenheit.
Evtl. Fernglas und Fotoapparat
trockene Kleidung zum wechseln (wer leicht schwitzt) sowie
für die Rast im Gelände Wind- bzw. Nässeschutz (Regenponcho, Softshell-Jacke).
Wanderstöcke erleichtern den Auf- und Abstieg.

Wenn vorhanden: Bussole und Kartenmaterial.